Gauggel

Unfall

Weshalb brauche ich eine Unfallversicherung?

Rund neun Millionen Unfälle mit Personenschaden passieren jährlich allein in Deutschland, davon müssen über eine Million Menschen im Krankenhaus behandelt werden.
Bleibt durch einen solchen Unfall eine Invalidität zurück muss häufig mit einem größeren finanziellen Aufwand das Leben an die neuen Umstände angepasst werden. Dazu muss beachtet werden dass die Mehrkosten nicht nur einmalig anfallen sondern oft immer wieder kehrende Kosten sind.
Beispiel: Beim Holzspalten hack sich ein 25-jähriger Mann den rechten Daumen ab. In vielen Alltagsdingen ist er dadurch sehr eingeschränkt, kann seinen Beruf aber weiterhin ausüben. Bei einer Invaliditätssumme von 150.000,- Euro  wird hier nach den Standard-Bedingungen eine Kapitalleistung von 30.000,- € fällig. Über unsere verbesserte Gliedertaxe bekommt dieser versicherte zwischen 52.500,- € und 67.509,- € ausgezahlt. (je nach Versicherer).
Zusätzliche Leistungen wie Krankenhaustage- und Genesungsgeld und Übergangsentschädigung und ggf. eine beitragsfreie mitversicherte Kurkostenbeihilfe werden ebenfalls geleistet. So können zumindest finanzielle Mehrbelastungen mit dieser Police aufgefangen werden (verbesserte Gesundheitsleistungen, Hilfsmittel im Haushalt und Auto, reduzierte Karrierechancen).
Eine Berufsunfähigkeitsrente wird nicht gezahlt, weil noch keine 50%-ige Berufsunfähigkeit besteht.


Wer benötigt eine Unfallversicherung?

  • Arbeitnehmer:  Arbeitsunfälle sind zwar mitversichert, diese stellen aber nicht mal ein Viertel aller Unfälle dar (siehe Grafik).
  • Selbstständige: hier besteht in den meisten Fällen auch keine freiwillige Absicherung über die Berufsgenossenschaft. Ansonsten siehe Arbeitnehmer. Hier bietet sich auch eine betriebliche Gruppen-Unfallversicherung an.
  • Hausfrauen: Meist fehlt eine gesetzliche Absicherung. Eine private Berufunfähigkeitsrente wird aus finanziellen Gründen oft nicht abgeschlossen.
  • Kinder / Schüler / Studenten – eine gesetzliche Absicherung fehlt ganz (außer geringe Leistungen bei einem Schul- / Kinderschulunfall). Auch bei einer privaten Kinderinvaliditätsabsicherung scheitet es oft an den Finanzen.
  • Senioren – hier seigt das Risiko sehr stark an Oberschenkelhalsbruch
  • (Hobby)-Piloten, Drachen oder Gleitschirmflieger benötigen eine sog. Luftfahrtunfall-Versicherung.

 

Was ist versichert?

Als Unfall gilt: „Ein plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis.“ Jedoch sind die Unfallbedingungen bei den einzelnen Anbietern sehr unterschiedlich.
 In den Vertrags- und Tarifbedingungen können viele verschiedene Klauseln eingeschlossen werden. Die Standardtarife haben meist sehr schlechte Bedingungen.

  • Bis zu wie viel Promille Alkohol ist ein Verkehrsunfall mitversichert?
  • Ist ein Unfall bei Medikamenteneinfluss mitversichert?
  • Gelten Insektenstiche und Zeckenbisse als Unfall?
  • Sind die Folgen und allergische Reaktionen mitversichert?
  • Welche Infektionskrankheiten sind mitversichert?
  • Sind Nahrungsmittel- und sonstige Vergiftungen eingeschlossen?
  • Wie lange habe ich Zeit die Invalidität anzumelden?
  • Sind Unfälle nach einem Schlaganfall und Herzinfarkt mitversichert?
  • Top Anbieter haben bis zu 50 Leistungserweiterungen gegenüber den AUBs (Allgemeine Unfall Bedingungen).
  • Bei den meisten Unfallversicherungen gilt der Versicherungsschutz weltweit.

 

Auf was muss bei einer Unfallversicherung geachtet werden?

  • Die wesentliche Kennzahl eine Unfallpolice ist die Invaliditätsleistung.
    Zu Begriffen wie Progressionsstaffel und Grundsumme sollten Sie beachten:
Was ist die Grundsumme und wie hoch sollte diese sein?Anhand der Grundsumme wird die Leistung ausgerechnet, welche im Schadensfall ausbezahlt wird. Das bedeutet je höher die Grundsumme ist, umso mehr Geld erhalte ich im Leistungsfall aber umso höher wird der jährliche Beitrag. 
Wir empfehlen mind. 150.000,- €
     
  • Was ist die Progression?
    Es gibt je nach Versicherer und Tarif verschiedene Progressionsstaffeln: 225%, 250%, 300%, 500%, oder 1000%. Bei höheren Invaliditätsgraden wird bei vereinbarter Progression mehr bezahlt als eigentlich vereinbart. Es werden dann bei 80% Invalidität statt 80% der Grundsumme z.B. 200% ausbezahlt. Die Ursprungsgedanke der Progression lag darin dass bei schlimmen Verletzungen der Kapitalbedarf überproportional steigt. Da jedoch sehr hohe Invaliditätsgrade nur sehr selten erreicht werden (siehe Grafik unten) und eine hohe Progression den Unfallschutz sehr teuer werden lässt, empfehlen wir  eine Progression von max. 350%.


Weitere Leistungseinschlüsse die möglich sind!

  • Todesfallleistung
  • Erweiterte Übergangsleistung
  • Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld
  • Unfall-Rente
  • Die folgenden Punkte sind meistens ohne Beitrag eingeschlossen, jedoch zu unterschiedlichen Summen versichert.
  • Bergungskosten
  • Kosmetische Operationen
  • Kurkostenbeihilfe


* Gültig für Erwachsene ab 18 J.  Quelle: Münchner Rück
Die meisten Unfälle (über 90%) haben eine Invalidität von max. 30%  zu Folge, daher ist es wichtig dass der Unfallschutz bereits bei geringen Invaliditätsgraden hohe Leistungen erbringt.

Sie wollen noch mehr Informationen über die Unfallversicherung?
dann lesen Sie das kostenlose Prospekt vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft
::::Download::::
 

 
Sie befinden sich hier: Home Versichern Arbeitskraft Unfall
Seitenaufrufe : 11378